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Surf Lexikon

Die wichtigsten Begriffe beim Surfen

 

360:

360°-Drehung mit dem Surfboard auf der Welle

A

A-Frame:

Eine Welle bricht vom Peak aus nach rechts und nach links

Aerial oder Air:  

Manöver, bei dem der Surfer über den Rand der Welle hinausfährt, kurzzeitig in der Luft ist und wieder auf der Welle landet

B

Backside:

Mit dem Rücken zur Welle surfen

Backwash:

In steilen Uferbereichen rückströmendes Wasser, das durch eine aufs Ufer brechende Welle die Steigung hochspült

Barrel:

Siehe Tube

Basics:

Grundkenntnisse

Beachbreak:

Wellen, die auf Sand brechen

Big Waves:

Große Wellen

Blank:

Zur Herstellung eines Surfboards verwendeter, i. d. R. vorgeformter Schaumkern, der noch in die endgültige Form gebracht werden muss (siehe shapen)

Boardbag:

Schützende Reisetasche für ein Surfbrett

Bodyboard:

Fast rechteckiges Schaumboard, zum richtige Bodyboarden eignen sich nur steife Bretter, die billigen einfachen mit sehr flexiblen Material eignen sich eher zum Planschen

Bodyboarder:

Auch Boogieboarder, Surfer, der auf einem kurzen Schaumstoffbrett im Liegen oder Knien surft, tragen meistens Schwimmflossen um beim Paddeln besser voran zu kommen

Boomer:

Eine größere Welle in einer Gruppe von Wellen; auch Boomerset

Bottom:

Unterseite des Wellenreitbretts

Bottom Turn:

Gefahrene Kurve am Fuß der Welle

Brandung:

Wellen, die aufgrund geringer Wassertiefe brechen

Brechungslinie:

Linie, an der die Wellen zu brechen beginnen

Break:

Stelle im Wasser, an der eine Welle bricht. Auch allgemeiner Ausdruck für Surfspot

Brechungsgrad (Curl):

Sich ständig fortbewegende Grenze zwischen dem gerade brechenden Weißwasser und dem grünen noch ungebrochenen Teil der Wellenwand.

C

Carven:

Kurven auf der Kante des Bretts fahren

Catch a Rail:

Während einem Manöver durch falsche Belastung verkanten

Caught Inside:

Der Surfer sitzt in der Impact Zone, dem Bereich in dem die Wellen brechen, fest.

Channel:

Durch Strömungen oder tiefes Wasser verursachte Stellen im Wasser, an denen keine oder nur wenige Wellen brechen.

Chops/Choppy:

Unebenheiten auf der Wasseroberfläche, meist durch den Wind hervorgerufen (Kabbelwellen); schlechte Surfbedingungen

Closeout:

Eine Welle, die über ihre gesamte Front auf einmal abbricht. Keine Möglichkeit, im Grünen zu surfen

Crowd:

Große Anzahl von Surfern im Wasser

Curl:

siehe Brechungsgrad

Custom-made:

Individuell zugeschnittenes Brett

Cutback:

Kurve zurück zum Brechungsrand der Welle

D
Dawn Patrol:

Surfen bei Sonnenaufgang

Deck:

Oberseite des Surfboards

Delamination:

Beschädigung des Surfboards durch teilweise Ablösung des Laminats

Ding:

Delle im Board; Beschädigung des Surfboards durch Gewalteinwirkung

Drop-in:

Einem anderen Surfer die Vorfahrt nehmen, auch Reindroppen genannt

Drop:

Die Welle nach dem Anpaddeln hinunterfahren

Duckdive:

Fortgeschrittene Technik, um mit dem Brett unter Wellen durchzutauchen

Dünung:

Lange, schnelle Wellen, die im optimalen Fall als Linie über den ganzen Horizont das Ufer erreichen und die besten Wellen für das Wellenreiten darstellen. Dünung entsteht i. d. R. wenn Windsee ihr Entstehungsgebiet verlässt und sich ordnet

Durchbrechungsmethoden:

siehe Durchtauchungsmethoden

Durchtauchmethoden:

Diverse Techniken zum Passieren von Wellen beim Rauspaddeln: mit dem Board über die Welle springen, aus dem Gehen mit dem Board durch die Welle tauchen, Liegestütztechnik , Durchstoßen der Welle in Bauchlage, Duckdive, Eskimorolle, Notbremse im Sitzen

E
Ebbe: 

Zeitraum vom Hochwasser bis zum Niedrigwasser, in welchem das Wasser abläuft. Dauer i. d. R. 6 h 12,5 min, aber starke Abweichungen sind möglich

Epoxyd Harz:

Kunstharz, welches in Vergleich zu Polyester Harz fester und weniger schlaganfällig ist und zum Laminieren von Blanks aus Polystyrolschäumen verwendet werden kann. Nachteile sind, neben dem höheren Preis, die wesentlich längere Aushärtungsdauer (reparatur-unfreundlich) sowie die hohe Giftigkeit (krebserregend) des Härters
Eskimo Rolle: Durchtauchtechnik zur Anwendung bei hohen, hohlbrechenden Wellen. Der Körper hängt dabei unter dem Board mit dem Rücken zur Welle. Die Hände umklammern die Nose. Wird hauptsächlich im Einsteiger/innen-Bereich und von Longboard-Surfer/innen verwendet, da in beiden Fällen die Duckdives Probleme bereitet

Equinox:

Tag- und Nachtgleichheit mit hohem Ebbe- und Flutkoeffizienten

F
Fade:

Start (Take off) in Richtung Curl

Finnen:

Flossenartige Richtungsstabilisatoren unter dem Tail

Fish:

Spezielle Surfboardform mit Swallowtail, wieder populär geworden durch Tom Curren. Ein Fish zeichnet sich durch eine breitere und rundlichere Boardform aus, die es wiederum erlaubt, das Board kürzer zu bauen. Diese Boards sind vor allem für radikale Tricks in kleinen bis mittleren Wellenhöhen geeignet

Floater:

Manöver, bei dem der Surfer über den Schaum einer brechende Welle gleitet

Flut:

Zeitraum zwischen Niedrigwasser bis zum Hochwasser, in welchem das Wasser aufläuft. Die Dauer beträgt i. d. R. 6 h und 12,5 min, aber starke Abweichungen sind möglich

Foam:

Kunstschaum, aus dem die zur Herstellung des Surfboards verwendeten Blanks bestehen.

Foot:

Maßeinheit: entspricht 30,5 cm oder 12 inch

Forehand:

siehe Frontside

Frontside:

Mit dem Gesicht zur Welle surfen

Fulldeck:

Gripdeck, nicht nur für den hinteren, sondern auch für den vorderen Fuß

Fullsuit:

Auch Steamer. Surfanzug mit langen Armen und Beinen

G
Gezeiten:

Abwechselndes Fallen (Ebbe) und Steigen (Flut) des Meeresspiegels, meist zweimal in rund 25 Stunden, durch Anziehung des Monds und der Sonne

GFK:

Glasfaserverstärkter Kunststoff. Bestehend aus Glasfasergewebe und Kunstharz. Als Kunstharz dienen entweder Polyester- oder Epoxyd-Harz.

Goofy:

Auch Goofy-Footer. Surfer, der mit dem rechten Fuß vorne surft

Glassy:

Absolut glatte Wasseroberfläche bei Windstille. Optimalzustand

Green Room:

Siehe Tube

Gripdeck:

Griffiges Material auf der Oberseite des Bretts, als Ersatz für Wachs, um nicht vom Brett zu rutschen

Grommet:

Auch Gremmie oder Grom. Sehr junger Surfer

Groundswell:

Kräftige Dünung durch von der Küste weit entfernten Sturm

Gun:

Surfbrett für große Wellen

H
Hang Five:

Trick, bei dem ein Fuß (fünf Zehen) auf die Nose gestellt wird. Beim Longboard-Surfen üblich.

Hang Ten:

Beim Longboard-Surfen ausgeübter Trick, bei dem zwei Füße (zehn Zehen) auf die Nose gestellt werden.

Hardcoresurfer:

Radikaler Surfer

Hassle:

Um Wellen kämpfen

Herpes Simplex:

Beim Wellenreiten aufgrund der Einwirkung von Sonnenstrahlen und Salzwasser häufig ausbrechende Virus-Infektion, die sich meistens durch Lippenbläschen äußert. Vorbeugung: Lippen mit Sun Blocker oder Zinkpaste schützen.

High Tide:

Siehe Hochwasser

Hochwasser:

Zeitpunk zwischen Ebbe und Flut - höchster Wasserstand.

Hollow Wave:

Hohl oder sehr steil brechende Welle

Hybrid:

Mischung aus Long- und Shortboard

I
Inch:

Maßeinheit: entspricht 2,54 cm

Impact Zone:

Bereich, in dem jede Welle eines Sets bricht. Auch Pit Washing Machine genannt

Inside Rau:

Der Welle zugewandte Kante des Bretts. Beim Tube Ride hält nur die Inside Rau Kontakt mit dem Wasser

Inside:

Das Ende einer Welle bei Riffen oder Points. Auch „Auf der Inside sitzen“, nahe am Brechungsrand der Welle bzw nahe des Rebuilds sitzen.

K
Kick out:

Verlassen der Welle durch eine relativ kraftvolle Drehung des Boards über den Wellenkamm.

Kingtide:

Extreme Unterschiede der Gezeiten, die nur an wenigen Tagen im Jahr auftreten

L
Laminat:

Außenhaut des Surfboards aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK).

Late Take-off:

Schwieriger Take-off, bei dem so lange mit dem Aufstehen gewartet wird, bis die Welle sehr steil ist

Lay-Back:

Anlehnen des Rückens an die Wand der Welle, um die Fahrt zu bremsen. Wird oft gemacht, um sich von einer Tube einholen zu lassen und so in diese zu gelangen.

Leash:

Surfleine, mit der das Brett am Fuß befestigt wird

Lefthander:

Siehe linksbrechende Welle

Liegestütz:

Durchtauchtechnik, zum Passieren kleinerer Wellen, insbesondere von Schaumwalzen. Durch den Liegestütz kann ein Teil der Wellenenergie zwischen Körper und Board passieren.

Line-up:

Stelle im Wasser, wo die Wellen brechen und Surfer auf die Wellen warten. Auch Orientierungspunkt an Land, vom Wasser aus gesehen

Linksbrechende Welle:

Welle, die vom Meer aus gesehen nach links bricht.

Lip:

Vorderster Rand der brechenden Welle. Hier ist die gesamte Kraft der Welle konzentriert

Localism:

Unfreundliches Verhalten der Locals gegenüber nichteinheimischen Surfern.

Locals:

Einheimische Surfer

Longboard:

Surfboard ab einer Länge von ca. 2,60, welches in der Regel eine runde Nose hat. Mit einem Longboard können die Wellen bereits sehr früh angepaddelt werden, da es früh ins Gleiten kommt. Deshalb ist es sowohl bei sehr kleinen als auch bei besonders hohen Wellen einzusetzen. Allerdings gestalten sich die Durchtauchtechniken mit einem Longboard aufgrund seines Volumens schwierig.

Low Tide:

Niedrigwasser

Lycra:

Siehe Wet Shirt

M
Malibu:

Siehe Longboard

Mid Tide:

Zeitpunkt zwischen Niedrigwasser und Hochwasser bzw. zwischen Hochwasser und Niedrigwasser, also der Zeitpunkt des mittleren Wasserstandes.

Mini–Malibu:

Surfboard in Longboard-Form, dessen Länge zwischen der eines Shortboards und der eines Longboards liegt, ungefähr zwischen 7 Fuß 4 Zoll und 8 Fuß

Mushy Waves:

Vom Wind verblasene Wellen

N
Natural Foot:

Surfer, der mit dem rechten Fuß hinten steht.

New School:

Neue, radikale Art zu Surfen: Airs, Tall Slides, Reverse-Surfing usw.

Niedrigwasser:

Zeitpunkt zwischen Flut und Ebbe = niedrigster Wasserstand.

Nipptide:

Bei Halbmond eintretender unterdurchschnittlicher Tidenhub.

North Shore:

Das Mekka der Surfer an der Nordküste von Oahu/Hawaii mit vielen berühmten Surfspots wie Pipeline, Sunset Beach oder Waimea Bay

Nose Dive:

Das Brett taucht mit der Spitze unter, Sturzgefahr

Nose:

Spitze des Surfbretts

Notbremse:

Durchtauchtechnik, bei der im Sitzen der Rücken zur anrollenden Welle gedreht und das Tail unter Wasser gedrückt wird. Eignet sich zum Ausruhen während des Rauspaddelns und zum Verhindern des Abtreibens bei unvorhergesehenen Wellen an der Brechungslinie. Die gleiche Technik kann auch zum Stoppen eines gleitenden Boards benutzt werden; daher der Name.

O
Offshore:

Ablandiger Wind

Off the Lip:

Top Turn auf der Lip

Ollie Hop:

Vom Skateboarden abgeleiteter Begriff für einen Aerial mit geringer Höhe

Onshore:

Auflandiger Wind, macht die Wellen unruhig

Outline:

Umrisslinie eines Surfboards (von unten gesehen).

Outside (Gegensatz zu Inside):

1. Raum hinter der Brechungslinie (vom Ufer gesehen). 2. Zweite (manchmal dritte) weiter draußen befindliche Brechungslinie.

Overhead:

Die Welle ist höher als der Surfer

P
Peak:

Wellengipfel. Höchste Stelle der Welle.

Pigdog:

Technik, um backside eine Tube zu fahren

Pintail:

Spitz zulaufendes Ende eines Surfbretts

Pipeline:

Surfspot an der North Shore auf Hawaii mit riesigen Tubes und sehr flachem Wasser. Legendär!

Pitch:

Der Moment, in dem die Welle anfängt, mit einer Tube zu brechen

Plug:

Einlass im Tail des Bretts, um die Leash zu befestigen; Befestigung für die Fins unter dem Board

Pocket:

Hohler, durch die Lippe der Welle gebildeter Teil der Welle.

Pointbreak:

Die Welle bricht entlang einer Landzunge an einem bestimmten Punkt

Polyester Harz:

Kunstharz, welches im Vergleich zum Epoxyd-Harz spröder und schlaganfälliger ist und nicht zum Laminieren von Blanks aus Polystyrolschäumen verwendet werden darf. Vorteile bestehen neben dem geringeren Preis, in der kurzen Aushärtungsdauer sowie in der "geringeren" Giftigkeit.

Prosurfer:

Kurz Pro genannt. Professioneller Surfer

Pull out:

Verlassen der ungebrochenen Welle durch eine Kurve über den Wellenkamm nach hinten.

Pushen:

Geschwindigkeit durch Pumpbewegungen aufbauen

Quad:

Surfbrett mit vier Finnen

R
Rails:

Ränder des Bretts

Railsaver:

Nylonband am Ende der Leash zum Schutz vor Brettschäden und Fingerquetschungen beim Durchtauchen von Wellen

Rash:

Hautausschlag oder -Abschürfung durch Sonne oder Reibung

Re-entry:

Auch Reo. Siehe 0ff the Lip

Rebound:

Auch Ricochet, Kurve auf dem Brechungsrand der Welle nach einem Cutback, um wieder in die richtige Richtung zu fahren

Reafbreak:

Über einem Riff aus Fels, Lavagestein oder Koralle brechende Welle. Vorteile: konstante, hohl brechende Welle; leichtes Rauskommen. Nachteile: nur für Könner geeignet, Verletzungsgefahr.

Rechtsbrechende Welle:

Welle, die vom Meer aus gesehen nach rechts bricht.

Regular:

Auch Regular Foot. Surfer, der mit dem linken Fuß vorne surft

Rhinochaser:

Großes Brett (Gun) für sehr große Wellen

Ricochet:

Auf den Cut Back folgende Kurve, um wieder in Brechungsrichtung der Welle zu surfen.

Rip:

Starke, ggf. gefährliche Strömung, welche in der Regel zwischen zwei Spots oder am Rand einer Bucht bzw. einer Mole (zunächst) aufs offene Meer hinausläuft.

Ripper:

Sehr guter, radikaler Surfer

Rocker:

Vorspannung des Surfbretts

Rollercoaster:

(oder nur Roller) Vor allem in Frankreich benutzter Begriff für einen Top Turn.

Rookie:

Nachwuchssurfer

Round Tail:

Abgerundete Heckform.

S
Schulter:

Vom Curl ausgehend in Richtung ungebrochener Teil der Welle abfallender Bereich des Wellenkamms, von dessen Beschaffenheit sich auf die voraussichtliche Entwicklung der Wellenbrechung schließen lässt.

Scoop:

Aufbiegung der Nose zur Verhinderung des Einstechens.

Section:

Abschnitt einer Welle // To Section: Die Welle läuft nicht.

Set:

Eine Gruppe von Wellen

Shape:

Form des Surfbretts

Shaper:

Surfbrettbauer

Shapen:

In Form bringen des Blanks durch Sägen, Hobeln und Schleifen.

Shorebreak:

Welle, die am Wasserrand direkt auf den Sand bricht

Shortboard:

Kurzes Brett um 6 Fuß Länge für Performancesurfen

Shorty:

Bei wärmeren Wasser einzusetzender Surfanzug mit kurzen Ärmeln und kurzen Beinen.

Single Fin:

Surfboard mit nur einer Finne, heutzutage nur noch bei klassischen Longboards üblich, ansonsten werden fast ausschließlich Surfboards mit drei Finnen gefahren, sogenannte Thruster.

Siop:

Schlechte, verblasene Wellen

Snaken:

Jemandem unfair die Welle streitig machen oder stehlen

Snap:

Manöver, bei dem der Surfer am oberen Wellenrand eine radikale, schnelle Kurve fährt

Spin out:

Seitliches Wegschmieren des Tails durch zu frühen Abriss der Strömung an den Finnen, was meistens bei Kurven mit hoher Geschwindigkeit auftritt.

Spot:

Ort, an dem eine surfbare Welle bricht.

Spray:

Wegspritzendes Wasser bei einem radikalen Turn

Springsuit:

Surfanzug mit kurzen Beinen und Armen

Springtide:

Bei Voll- und Neumond eintretender überdurchschnittlicher Tidenhub.

Squaretail:

Gerades Ende des Bretts. Standardform des Tails

Stall:

Bremsmanöver, um in die Tube zu gelangen

Steamer:

Surfanzug mit langen Ärmeln und Beinen und dickerem Neopren, welcher bei kälterem Wasser getragen wird.

Stoked:

Rauschartiger Zustand nach einer guten Session.

Stringer:

Holzstreifen, der über die gesamte Länge des Bretts im Schaumkern eingelassen ist und dem Brett Stabilität gibt

Sucky Waves:

Sehr steile Wellen, die Wasser vom Wellental hochsaugen

Sunblocker:

Sonnenschutzprodukt welches (fast) keine UV-Strahlen an die Haut lässt. Bei Sonne unbedingt erforderlich (Ozonloch!). Muss unbedingt wasserfest sein, was die meisten angeblich wasserfesten Produkte nur in der Badewanne, nicht aber im Meer sind. Sunblocker mit mineralischem UV-Schutz haben gegenüber Produkten mit synthetischem UV-Schutz den Vorteil, dass sie nicht erst nach 20-30 Minuten wirken und der Haut nicht schaden.

Surfsafari:

Reise auf der Suchen nach Wellen

Surfcamp:

Speziell auf Surfer ausgerichtete Unterbringung

Surfcheck:

Wellenbedingungen vom Strand aus beobachten und einschätzen

Surfguide:

Surfreiseführer. Buch oder Person

Surfsession:

Zeit, die man surfend im Wasser verbringt

Surfspot:

Surfstrand

Surfwax:

Siehe Wax

Swallow Tail:

Schwalbenschwanzartiges Ende eines Surfbretts

Swell:

Siehe Dünung

T
Tail Slide: Bei einem radikalen Turn wird durch extreme Belastung das Tail zum Ausbrechen gebracht
Tail: Heck des Surfbretts
Take-off: Beginn des Wellenritts, bestehend aus Anpaddeln, Aufsteh-Bewegung und Beginn der Fahrt
Thruster: Brett mit drei Finnen. Eine in der Mitte — und je eine rechts und links am Ende des Bretts
Tide: Siehe Gezeiten
Tidenhub: Höhe, um die der Wasserspiegel steigt bzw. fällt. Wird wie folgt ermittelt: Tidenhub [m] = (Tidenstieg + Tidenfall) / 2Timing: Berechnung, Tidenkalender: Meist kostenlos erhältlicher Kalender, in welchem die Hoch- und Niedrigwasser-Zeiten, sowie der Tidenhub aufgeführt sind. Darüber hinaus sind oft noch die Termine für Neumond, Halbmond und Vollmond angegeben.
Timing: Berechnung, Einschätzung
To backdoor: Von hinten mit großer Geschwindigkeit in eine Tube fahren. Gegenteil ist ein Stall für die Tube
Top-to-Bottom-Welle: Welle, die über ihre ganze Höhe direkt ins Wellental abbricht. Meist ergibt sich hierbei eine Tube
Top Turn: Kurve an der oberen Kante der Welle
Tow-in: Mit einem Surfbrett mit Fußschlaufen sich mit einem Jetski in die Welle ziehen lassen
Tube: Zwischen der herab brechenden Lip und der Welle selbst bildet sich ein Hohlraum, in dem der Surfer für kurze Zeit fahren kann. Begehrtestes Manöver unter Surfern
Tubesuit: Surfanzug mit kurzen Beinen und westenähnlichem Oberteil
Tubige Welle: Welle, die als Tube bricht
Tuberiding: Surfen in der von der Welle gebildeten Röhre, der sogenannten Tube.
Tucked under edge: Unterzogene Kante (Rail). Kompromiss zwischen scharfen und runden Rails.
Turn: Gesurfte Kurve
Twin Fin: Surfboard mit nur zwei Finnen, heutzutage nur noch bei einigen als Fish bezeichneten "70er-Jahre-Revival-Boards" üblich, ansonsten werden fast ausschließlich Surfboards mit drei Finnen gefahren, sogenannte Thruster.

U
Ultraviolette Strahlung: (auch UV-Strahlung) Beim Wellenreiten ist man der UV-Strahlung besonders ausgeliefert. Hinzu kommt, dass man sich in den meist aufgesuchten südlichen Gefilden bereits bei bewölktem Himmel leicht einen Sonnenbrand holen kann. Das Auftragen eines Sunblockers ist deshalb dringend angeraten.

V
V-Bottom: Eine leichte V-Form in der Gleitfläche des Wellenreitboards, die für mehr Führung sorgen soll.

W
Wall: Noch ungebrochene Wellenwand an der Vorderseite der Welle.
Wax: Ein spezielles Surfwachs, mit dem das Deck des Surfboards eingerieben wird, um ein Abrutschen zu verhindern.
Weißwasser: Wellenschaum
Wetshirt: Auch Rashguard. Dünnes T--Shirt aus Lycra zum Schutz vor Sonne und Hautausschlägen durch Reibung
Wetsuit: Surfanzug aus Neopren
Windswell: Oft nur kurz andauernde Dünung, entstanden durch starken Wind in Küstennähe
Wipe-out: Sturz

Z
Zinkpaste: Als Sunblocker zu verwendende wasserfeste Paste, die deckend aufgetragen werden muss. In der Apotheke billiger als im Surfshop. Nachteil: Trocknet die Haut aus und ist deckend weiß.
Zoll: siehe Maßeinheiten